"Tanz der Bilder" - Filme aus den Super-8-zigern
Kurzfilmabend
20:00 - 24:00
Eintritt frei
Momentaufnahmen der West-Berliner Subkultur 1980-84
Das schnelle Treiben zwischen Mauern, Müll und Malerei. Die Kälte ist ein böser Hund und Oma Kühn hat Waschtag.
Kuratiert von Yana Yo
Charity der Liedermacher
für die Lebenshilfe Köln e.V.
Michael Hess, Krikela, Jule Band „Kabelsalat“, Klaus der Geiger
Veranstalter: André Gullmann
Kein Vorverkauf. 5 € an der Abendkasse
Foto: Michael Heß
Michael Heß
Nach unzähligen Konzerten als Frontmann und Texter der Punkrockband „Tpunkterror“ entschied sich Michael Heß 2006 dazu, Lieder in einem Soloprojekt zu verarbeiten. Anfänglich handelte es sich dabei um Stücke, die nicht in das genormte Schema eines Rocksongs zu passen scheinen: sei es, dass die Geschichte, die der Text erzählt, zu lang ist, als dass man sie in zwei Strophen á acht Zeilen pressen könnte, dass die Melodien nicht "rockig" genug sind, dass die Story zu skurril ist, oder dass sie es, warum auch immer, einfach nie geschafft haben aus einem seiner Schuhkartons voller Textfragmente und Songideen einen Weg in den Proberaum zu finden.
Seit 2007 zieht es ihn daher immer öfter alleine, nur mit meiner unscheinbaren schwarzen Akustikgitarre bewaffnet, auf die Bühne, um diese Lieder zu präsentieren. Was er dort darbietet, lässt sich am ehesten mit Liedermaching bezeichnen, obwohl der Begriff schon abgetakelt klingt und nach Schublade stinkt. Die punkigen Wurzeln sind sicher nicht zu leugnen, mischen sie sich auch mit Folk, Rock und balladesken Songteilen. Die Texte, kritisch, lustig und anrührend, stechen deutlich aus dem gewohnten Einheitsbrei heraus.
Nach der Veröffentlich seiner in Eigenregie aufgenommen und produzierten CD „Zwischen Tisch und Bett“ im Jahre 2007 folgten dutzende Konzerte. Neue Songs entstehen immer wieder, da die Schuhkartons voller Songideen eher voller als leerer werden. Ein weiteres Album ist in Planung.
Weitere Informationen können unter www.myspace.com/michaelhess eingesehen und gehört werden.
Krikela
Krikela
mag keine Verpackungen, sie sagt, was sie sagen will, ohne viele
Metaphern. Sie mag auch keine ästhetischen Verpackungen und sagt
bzw. singt es deshalb so, wie`s rauskommt. Sie kann den Einfluss
Funny van Dannens nicht leugnen, ebenso wenig den Bezug zur Hamburger
Schule, schließt sich aber vor allem dem Antifolk an, der aus New
York kommt und von Künstler_innen wie Kimya Dawson und Jeffrey Lewis
geprägt wurde.
Krikela erzählt uns viel von sich und deshalb
auch von uns. Sie verbindet schonungslos ehrliche Texte mit
unverschnörkelter Gitarren- bzw. Ukulelenmusik und kantigem Gesang
und erzählt von traurigem, fröhlichem, euphorischem,
nachdenklichem, immer begleitet von viel Selbstironie und verpackt in
viel zu viele Silben pro Takt. Traurig, albern, witzig, kritisch,
queer, echt.
Seit Ende 2006 solo auf den Bühnen, ist sie mit
mittlerweile fast monatlichen Auftritten und in D.I.Y- und
Low-Budget-Tradition selbst organisierten Konzerten zu einem festen
Bestandteil der Kölner Musikszene geworden.
You say
Liedermaching, we say: DIE!
Kabelsalat
Die JULE (Jugendabteilung der Lebenshilfe)-Band Kabelsalat besteht aus 8 Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer geistiger Behinderung. Vor 10 Jahren fand die erste Probe statt - einige Teilnehmer sind schon seid Anfang an mit dabei. Unterstützt werden die Bandmitglieder von musikerfahrenen MitarbeiterInnen der Lebenshilfe.
Die Band spielt eine bunte Mischung von Schlager bis zur „Neuen deutschen Welle“
Kabelsalat kann auf viele gelungene Auftritte zurückgucken:
bei Festen der Lebenshilfe, bei Festen und Veranstaltungen von Kooperationspartnern und des Elisabeth-von-Thüringen Gymnasiums.
Am Samstagabend von 21.30 - 22.15 Uhr wird die Kirche in atmosphärisches Licht getaucht. Eine Kombination von Musik und sorgfältig ausgewählten Passagen biblischer Texte lädt ein zum Verweilen.
Musik:
Zeitgenössische Orgelimprovisationen
Dominik Sustek (Kunststation St. Peter), Orgel
Vortrag:
Andreas Brocke, Pfarrer
Eintritt frei